Kurioses aus Japan: erstes Altersheim für Hunde eröffnet 

 

Was dem Menschen recht ist, ist dem Hund billig – das heißt: „billig“ ist es gerade nicht, das neue Altersheim für Hunde, das Mitte Juni in Japan eröffnet hat. Für immerhin 98.000 Yen monatlich – umgerechnet etwa 615 Euro - kann man dort seinen vierbeinigen Liebling ab sofort in Rente schicken.

Im landesweit ersten Seniorenheim für Hunde können Herrchen und Frauchen ihre Tiere nun in bester Gesellschaft altern lassen. Ihnen steht alles zur Verfügung, was ein altes Tier so braucht - gesundes Essen, Gleichgesinnte und ein Tierarzt, der Tag und Nacht Bereitschaft hat. Die Senioren-Hunde werden rund um die Uhr betreut und erhalten eine speziell auf ihr Alter abgestimmte Ernährung. Die Gesellschaft von Welpen soll dafür sorgen, dass sich die Hunde nicht alt fühlen und spielend fit bleiben.

Fachleute merken zu dem Thema kritisch an, dass Hunde gerade im Alter sehr an ihrer sozialen Umgebung hängen und es bedenklich erscheint, sie einfach ins „Altersheim“ abzuschieben, und halten die Idee für abstrus.

Und noch sind die Plätze auch rar in dem Hundeseniorenheim nördlich von Tokio: lediglich 20 Alte können aufgenommen werden. Dabei soll es aber nicht bleiben. Ein Vertreter des Tierfutter-Herstellers Soladi, das gemeinsam mit einer Tierklinik den Ruhesitz für Hunde betreibt, und der Chef des Hundealtersheims, Nana Uchida, sehen genügend Potenzial in der Geschäftsidee, denn japanische Haustierhalter hätten oft Probleme, ihre betagten Lieblinge zu pflegen, weil sie den ganzen Tag über arbeiteten. Deswegen will Soladi in den nächsten drei Jahren sieben weitere Hundehäuser im Land aufmachen.

Japan hat mittlerweile den höchsten Bevölkerungsanteil von alten Menschen weltweit. Gleichzeitig hat sich auch die Lebenserwartung von Hunden immens erhöht - von fünf Jahren in den 80er Jahren auf heutzutage rund 15 Jahre. Grund dafür ist nach Ansicht von Experten eine gute Gesundheitsvorsorge und gesunde Ernährung. Viele Halter setzen dabei – ganz wie im Humanbereich – auf Vitamine, Aromatherapie und Akupunktur, um ihren Vierbeinern das Altwerden zu erleichtern.

Quellen:

  • DEUTSCHES GRÜNES KREUZ e. V., www.dgk.de
    • Ärzte Zeitung, 15.06.2007, Altersruhesitz für Hunde in Japan, www.aerztezeitung.de/
      • Neue Zürcher Zeitung, 14. Juni 2007, Altersheim für Hunde öffnet in Japan, www.nzz.ch/
        • www.faz.net, 15. Juni 2007, Lebe wie ein japanischer Hund!, www.faz.net/


         

 

 

Ältester Hund der Welt

 

Im Oktober war er anerkannt worden, der Rekord von Dackel-Mischling Otto. Mit seinen fast 21 Jahren war der Dackel aus England damals in das Guinness Buch der Rekorde aufgenommen worden. Nun, wenige Monate nach der Ehrung ist der offiziell älteste Hund der Welt tot. Dackel Otto starb an einen Tumor im Magen, nur wenige Tage vor seinem Geburtstag trafen seine Besitzer die traurige Entscheidung, ihren geliebten Vierbeiner einschläfern zu lassen. Für seine Besitzer, die 54jährige Lynn Jones und ihren Mann Peter (68) war der Hund mehr wie ein Kind, dass sie nicht hatten, lebte der Dackel Mischling doch schon seit er ein Welpe war, bei den beiden.

Am 14. Februar 2010 hätte Otto seinen 21. Geburtstag feiern können. Wenn man die alte Rechnung bemüßigt, dass Hundejahre wie sieben Menschenjahre sind, kam er damit auf 147 Jahre.

 


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